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Rechtliches & Compliance22. Mai 20255 Min. Lesezeit

DATEV-Export: So übergibst du Buchhaltungsdaten an deinen Steuerberater

Was ist DATEV EXTF, warum nutzen fast alle deutschen Steuerberater DATEV — und wie exportierst du deine Rechnungen im richtigen Format?

DATEV ist die Software, die rund 40.000 deutsche Steuerberater täglich nutzen. Wer seiner Steuerkanzlei sauber aufbereitete Daten liefern kann, spart sich und dem Berater viel Arbeit — und damit Geld.

Was ist DATEV?

DATEV eG ist eine Genossenschaft, die seit 1966 Softwarelösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Anwälte entwickelt. Ihre Buchhaltungssoftware (DATEV Kanzlei-Rechnungswesen) ist in Deutschland quasi ein Standard. Wer Daten "DATEV-kompatibel" liefert, macht dem Steuerberater das Leben leicht.

Das EXTF-Format

DATEV EXTF (Extended Transfer Format) ist ein CSV-ähnliches Format, in dem Buchungssätze und Stammdaten strukturiert übergeben werden. Es enthält:

- Belegdatum und -nummer

- Kontonummer (nach SKR03 oder SKR04)

- Buchungsbetrag und Steuersatz

- Kostenstellen und Gegenkonto

Wenn du deinem Steuerberater einen DATEV-EXTF-Export lieferst, kann er die Buchungen direkt in DATEV einlesen — ohne manuelle Dateneingabe.

SKR03 vs SKR04: Was brauche ich?

SKR03 ist der ältere und in kleinen Betrieben häufiger genutzte Kontenrahmen (orientiert sich an Betriebsabläufen). SKR04 orientiert sich am HGB-Bilanzgliederungsschema. Frag deinen Steuerberater, welchen er nutzt — dann weißt du, welchen Export du brauchst.

Wie oft exportieren?

Die meisten Steuerberater arbeiten mit Quartalsdaten. Empfehlung:

- Monatlich: alle Ausgangsrechnungen als DATEV-Export bereitstellen

- Quartal: Steuerberater lädt den Buchungsstapel direkt in DATEV

Roland und DATEV

Roland exportiert deine Rechnungen auf Knopfdruck als DATEV EXTF-Datei — wahlweise für einzelne Monate oder beliebige Zeiträume. Kontorahmen SKR03 ist voreingestellt, SKR04 auf Wunsch wählbar.

Das Ergebnis: Du lieferst deinem Steuerberater eine fertige Datei statt einem Stapel Papier. Kein manuelles Abtippen, keine fehlenden Belege, weniger Steuerberaterkosten.

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